Aktuelle Informationen


Wichtige Informationen zu den ASP-Förderrichtlinien

(verfasst von Mike Heinz, Obmann für das Hundewesen)

Sehr geehrte Damen und Herren!

Im Thür.  Jäger 10 /2022 wurde eine Lesefassung der neuen ASP Förderrichtlinien veröffentlicht und in einem kurzen Artikel wurden einige wesentliche Änderungen dazu kurz erläutert.

Auf neue Antragsformulare wurde nicht verwiesen bzw. sind diese auch nicht veröffentlicht worden.

Da es mir am Herzen liegt, dass die wenigen Waidmänner, die sich intensiv mit der Hundearbeit beschäftigen und die damit verbundenen Mühen und Aufwendungen in Kauf nehmen auch in den Genuss dieser Förderung kommen,  habe ich mich als Obmann für das Hundewesen der JS Pößneck etwas intensiver mit den Neureglungen der ASP Förderung beschäftigt, speziell auch mit den Neureglungen zur „Förderung des Jagdhundeeinsatzes bei Revierübergreifenden Drückjagden auf Schwarzwild.“

Im Vergleich der alten und neuen Förderrichtlinien sind mir dabei weit mehr Änderungen als im oben erwähnten Artikel aufgeführt aufgefallen.

In einem dazu geführten Telefonat mit Herrn Unrein (Bearbeiter im FA Sondershausen Tel. 03632 713970) haben sich weitere wichtige Details ergeben, die bei der Beantragung der Förderprämie zu beachten sind.

Ich bin mir sicher, dass eine Vielzahl von Jägern und Hundeführern (die eigentlich auf Jagd gehen sollten, statt Richtlinien zu studieren) bei der nächsten Beantragung der Förderung aus Unkenntnis entsprechende Fehler machen werden.

Auch Herr Unrein rechnet mit einer Flut von falschen Anträgen Anfang April 2023, da es sicher dazu kommen wird, dass sehr viele Jäger veraltete Formulare verwenden werden, Formulare ohne Originalunterschriften einsenden usw.

Der sich daraus ergebende Ärger für die Mitglieder des LJV ist aus meiner Sicht ggf. noch durch eine entsprechende Veröffentlichung im Thür. Jäger „abzufedern“.

Dazu möchte ich hiermit anregen!

Im nachfolgenden in grüner Schrift gebe ich Ihnen die Informationen z.K., die ich an die mir bekannten Hundeleute der JS Pößneck zur Sache weiterleite.

Da die Anträge für die nun bald zu Ende gehende Drückjagdsaison erst Anfang April 2023 zu stellen sind, ist es sicher noch möglich, eventuell bereits ausgefüllte alte Antragsformulare zu überarbeiten.

Hinweise zur Beantragung der Förderung ASP für den Abschuss von Schwarzwild und den Einsatz von Hunden bei revierübergreifenden Drückjagden auf Schwarzwild.

Die ASP Förderrichtlinie hat sich mit Gültigkeitsbeginn 01.10. 2022 geändert.

Der Teufel steckt wie immer im Detail und kann zu Ärger und Verdruss führen, wenn die ohnehin schon aufwendige Beantragung dann am Ende falsch ist und der Antrag daraufhin abgelehnt wird.

Hier einige Hinweise von mir, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben:

Die neue Richtlinie mit den aktuellen Formularen ist auf der Internetseite des LJV Thüringen unter folgendem Link zu finden:

–       https://www.ljv-thueringen.de/aktuelles/aktuelles-details/news/geaenderte-asp-foerderrichtlinie-thuerstanz-37-22-v-120922

Allgemeines:

–       Die Beantragungszeiträume haben sich geändert. Jetzt halbjährlich, erste Hälfte des Jagdjahres (April bis September) bis zum 15.10. Posteingang beim FA!  / zweite Hälfte des Jagdjahres (Oktober bis März) bis zum 15.04. Posteingang beim FA! 

–       Neue Bagatellgrenzen sind zu beachten! Bei Schwarzwildbeantragung 100 €. Bei Hundeeinsatzprämie 50 €.

–       Alle alten Formulare sind ungültig, werden nicht bearbeitet und zurückgeschickt. Dadurch Gefahr auf Nichteinhaltung der Antragsfristen und somit Verlust der Förderfähigkeit!

Hundeeinsatzförderung:

–       Unbedingt neues Formular verwenden das für jeden einzelnen Hundehalter (nicht Führer, falls unterschiedliche Personen!) von dem als ersten aufgeführten Jagdausübungsberechtigten aufgeführten ausgefüllt werden muss.

–       Angaben zum Hundehalter sind mit einzutragen.

–       Der Name des Jagdhundes ist unbedingt aufzulisten und das restliche Feld „Hundename“ ist durch Strich für nachträgliche Eintragungen zu sperren.

–       Bis zu 3 Jagden sind auf einem Formular aufzulisten.

–       Es werden nur noch Anträge mit zwei Originalunterschriften der Jagdausübungsberechtigten je Jagd und Hundehalter anerkannt !!!!!

Rücksprachen zum Thema auch gern tel. unter 0160 93 45 46 45


Weihnachten
Eine wunderschöne Zeit.
Eine Zeit für den Rückblick,
eine Zeit für den Augenblick
Eine Zeit für einen Blick in die Zukunft
Eine Zeit für ein
Danke.

Liebe Jägerinnen und Jäger,

liebe Freunde der Jagd,

Zurückblicken auf ein Jahr, den Augenblick innehalten, den Blick auf die Zukunft richten.

Rückblickend auf das Jahr 2022 hat sich das Leben nach zwei Jahren der großen Einschränkungen durch Corona wieder einigermaßen normalisiert. So konnten wir ab März auch unser Vereinsleben wieder mit vielen Aktivitäten aufnehmen.

Das Jahr 2022 stand auch im Zeichen des 30-jährigen Bestehens unserer Jägerschaft Pößneck e.V.

30 Jahre kontinuierliche Arbeit für unser grünes Handwerk, für die weidgerechte Hege und Bejagung unseres Wildes, für den Zusammenhalt unserer Mitglieder in den Hegegemeinschaften, den Revieren und in der Vorstandschaft sowie ebenfalls fast 30 Jahre Jungjägerausbildung in unserer Jägerschaft.

Mit all dieser Arbeit können wir stolz sein auf unsere Jägervereinigung, dankbar für das Vergangene, engagiert für das Gegenwärtige und mit Optimismus den Blick auf das Zukünftige richten.

Sicher leben wir gerade in einer Zeit, in welcher sich in der Welt vieles verändert hat und das nicht immer zum Positiven. Der Krieg in der Ukraine, der sich nunmehr auch bis in unser tägliches Leben bemerkbar macht und uns alle berührt. Wenn wir in diesem Jahr im Kreise unserer Familien das Weihnachtsfest verbringen, sollten unsere Gedanken auch bei den Menschen in der Ukraine und bei allen Menschen in dieser Welt sein, die von Krieg und Hunger betroffen sind.

Hoffnung auf Frieden wohnt in der Weihnachtsbotschaft, Frieden in der Welt im Großen und Frieden in unseren Herzen im Kleinen.

Besonders in dieser bewegten Zeit ist es wichtig vertrauensvolle und zuverlässige Menschen an seiner Seite zu haben.

Ich möchte mich ganz persönlich bei den Mitgliedern unserer Jägerschaft, den Mitgliedern des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes, dem Ausbilderteam und allen die mit ihrer Arbeit unsere Jägerschaft unterstützen herzlich bedanken.

„ Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“

(Alexander von Humboldt)

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Familien ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest, Frieden, Glück und Gesundheit für das Jahr 2023.

Mit einem herzlichen Weidmannsheil

Ilona Rahmelow


Erinnerung an Hubertusmesse am 6.11.2022

Am Sonntag den 6. November findet die diesjährige Hubertusmesse mit den Jagdhornbläsern der Jägerschaften und dem Parforcehorncorps „Diana“ Gera in der Schleizer Bergkirche statt. Der Beginn des Gottesdienstes ist 10:00 Uhr, ab 9:30 Uhr begrüßen die Jagdhornbläsergruppen die Besucher der Hubertusmesse. Die Jägerschaft Schleiz lädt alle Jäger*innen und Freunde der Jagd herzlich dazu ein.

"Nimm du Gsell' den grünen Bruch und beherzige Hubertus' Spruch:

Das ist des Jägers Ehrenschild, 
dass er beschützt und hegt sein Wild. 
Weidmännisch jagt, wie sich's gehört, 
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt."

Der Heilige Hubertus ist nicht nur der Schutzpatron der Jäger und der Jagd, sondern auch aller Tiere des Waldes und der Natur. Die Legend besagt, dass Hubertus auf der Jagd einem weißen Hirsch nachstellte. Das Tier zeigte jedoch keine Scheue und blieb ruhig vor ihm stehen. Als Hubertus seine Armbrust erhob, um zum tödlichen Schuss anzusetzen, erblickte er plötzlich ein leuchtendes Kreuz zwischen den Geweihstangen des weißen Hirsches. Eine mahnende Stimme sprach zu ihm, dass er neben der Jagd und allen weltlichen Dingen nicht das ewige Leben vergessen soll. Tief beeindruckt von dieser Erscheinung legte Hubertus die Ausübung der Jagd fortan nieder, entsagte all seinen Ämtern, verschenkte seine Besitztümer und wurde später vom Bischof Lambert von Maastricht zum Priester geweiht.


Neuer Jagdausbildungslehrgang hat begonnen

Am Samstag den 15. Oktober startete der neue Lehrgang für das Erlernen des Weidhandwerkes mit insgesamt 14 Teilnehmer*innen. Schon am frühen Morgen nahm Ausbilder Günther Martens die 12 männlichen sowie 2 weiblichen Jagdschüler*innen zum Auftakt mit auf eine Waldexkursion, während dieser bereits erstes Weidwissen vermittelt wurde. Pünktlich zur Mittagszeit traf die Lehrgangsgruppe dann am Forstamt in Schleiz ein, wo sie herzlich von den Pößnecker Jagdhornbläsern und dem Vorstand der Jägerschaft Pößneck begrüßt wurde. Weiterhin hatte der vorjährige Jagdausbildungslehrgang für die Versorgung und für eine sehr ansprechende Ausgestaltung des Schulungsraumes gesorgt. Nachdem sich alle bei Speis und Trank gestärkt hatten, erhielten die neuen Jagdschüler*innen von ihrem Lehrgangsleiter Kay Wunder Informationen zum Ablauf bzw. der Organisation des Ausbildungslehrganges sowie die notwendigen Schulungsunterlagen. Außerdem gab es erste Gelegenheiten zum gemeinsamen Austausch, bei denen die „Alten“ von ihren Erfahrungen berichten und die „Neuen“ ihren Bezug zur Jagd, ihre Erwartungen und ihre Vorfreude zum Ausdruck bringen konnten.

Wir wünschen den neuen Jagdschüler*innen unserer Jägerschaft viel Freude, spannende Lehrgangstage sowie viel Erfolg auf ihrem Weg zur Erlangung des Jagdscheins. In diesem Sinne ein kräftiges Weidmannsheil!


30 Jahre Jägerschaft Pößneck e.V.

Jägerball zum Jubiläum am 24. September 2022

Die feierliche Gesellschaft im Saal der Gaststätte „Grüner Baum“ in Bodelwitz.

Am 16. Mai 1992 wurde die Jägerschaft Pößneck e.V. aus den Jagdgesellschaften des Kreises Pößneck in Miesitz gegründet.

Ein Anlass für die Mitglieder der Jägerschaft dieses Jubiläum mit einem kleinen Fest, sprich einem Jägerball im „Grüner Baum“ in Bodelwitz zu feiern. Gleichwohl ein Anlass einen Dank all denen auszusprechen, die 30 Jahre unserem Verein die Treue gehalten haben sowie halten und sich für unsere Entwicklung in dieser Zeit eingesetzt haben. Danke auch zu sagen an die Partner*innen sowie Familien unserer Mitglieder, ohne deren Unterstützung unsere Jagdausübung im Alltag in den Revieren gar nicht möglich wäre.

Was macht unsere Jägerschaft aus:

  • Gemeinschaftssinn, Jagdausübung in 82 Revieren verbunden mit Hege, Natur- und Tierschutz, Wahrung des Brauchtums und der Weidgerechtigkeit, sprich die Erfüllung der Maximen wie sie uns im Bundesjaggesetz § 1 geboten und gefordert sind.
  • Immer auch mit an erster Stelle die Erhaltung und Förderung unserer Mitgliederzahlen und die Wahrnehmung ihrer Interessen unter dem Dach des Landesjagdverbandes Thüringen e.V.
  • Nicht zuletzt hat die Jungjägerausbildung ebenfalls seit 30 Jahren dazu beigetragen den Nachwuchs in unseren Reihen zu sichern. Ca. 600 Kursteilnehmer*innen haben bisher an unserer Ausbildung teilgenommen, von denen 85 % mit Erfolg die Jägerprüfungen bestanden haben. Sie gehen ihrem grünen Handwerk in den Revieren der Jägerschaft Pößneck, Schleiz und Lobenstein und darüber hinaus in Thüringen nach.
  • Die stete Erneuerung und Erhaltung unserer jägerschaftseigenen Schießanlage in Neustadt/Orla, welche auch über unsere Jägerschaft hinaus von den Jägerschaften und Schützenvereinen genutzt wird, ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil in der Arbeit unserer Jägerschaft. Sie ist unter anderem Ausbildungsstätte für die Jungjägerausbildung und Trainingsstätte für unsere Schießmannschaft.
  • Brauchtum wird gepflegt insbesondere durch die beiden Jagdhornbläsergruppen Pößneck und Neustadt.
  • Das Jagdhundewesen ist Bestandteil in der Arbeit der Jägerschaft und sicherlich gibt es hier noch wesentliche Reserven.

Kurzum, eine Jägerschaft ist nur so lebendig, wie sie durch ihre Mitglieder gelebt wird. Eine Aufgabe, der wir uns stellen! Sicherlich auch in Zukunft keine leichte Aufgabe, gerade in schwierigen Zeiten, denken wir z.B. an Corona in den letzten beiden Jahren.

Unser Jägerball war wiederum eine Gelegenheit den Gemeinschaftssinn zu spüren und zu pflegen. Bei Musik, Tanz, gutem Essen und auch geistigen Getränken war es nach Meinung der anwesenden Mitglieder und ihren Angehörigen ein gelungener Abend.

Der Kapelle „ Die Nahetaler“ aus Suhl, unseren Jagdhornbläsern und dem Team der Gaststätte „Grüner Baum“ sei an dieser Stelle Dank gesagt für ihren Beitrag zur Gestaltung und dem Gelingen unserer Veranstaltung zum 30-jährigen Jubiläum der Jägerschaft Pößneck e.V.


Jägerschaft Pößneck auf dem „Fest des Waldes und der Jagd“ 2022

Mitglieder der Bläsergruppe der Jägerschaft Pößneck e.V. vor der „Hirschgruppe“ am „Neuen Jagdschloss“ in Hummelshain

Auf dem diesjährigen „Fest des Waldes und der Jagd“ in Hummelshain am 10. und 11. September war unsere Jägerschaft mit einem Info-Stand und der Jagdhornbläsergruppe vor Ort. Trotz des wechselhaften Wetters waren zahlreiche Besucher gekommen und nutzen neben den vielen anderen Angeboten auch die Möglichkeit, sich an dem Infostand über das Thema Jagd sowie über unsere Jägerschaft zu informieren. Die Jagdhornbläsergruppe um Alexander Knorr machte abermals der „Grünen Zunft“ alle Ehre und blies u. a. gemeinsam mit den Jagdhornbläsern aus Gera verschiedene jagdliche Signal auf dem Waldfest. Wir danken unseren engagierten Mitgliedern für ihren Einsatz!


Pokalschießen 2022

Das alljährliche Vergleichsschießen der Jägerschaften des Saale-Orla-Kreises wurden in diesem Jahr am 10. September ausgetragen. Auf dem Neustädter Schießstand bei Lichtenau traten die Schützen im Einzel- und Mannschaftswettkampf gegeneinander an. Am Ende siegte Bert Hempel als Sieger im Einzelwettbewerb für die Jägerschaft Pößneck. Den 1. Platz in der Mannschaftswertung ergatterte sich erneut die Jägerschaft Pößneck, Platz 2 ging an die Jägerschaft Schleiz und Platz 3 an die Jägerschaft Lobenstein.


Infostand auf Pößnecker Stadtfest gut besucht

Am 3. und 4. September 2022 fand das Stadtfest in Pößneck statt. Unsere Jägerschaft war dort mit einem sehr ansprechenden Infostand ebenfalls zugegen. Viele Besucher des Stadtfestes zeigten großes Interesse an den jagdlichen Themen und nahmen dieses Angebot umfassend sowie positiv an.

Wir danken den Mitgliedern der Bläsergruppe unserer Jägerschaft, die hierbei besonderen Einsatz gezeigt haben. Neben der Vorführung jagdlicher Signale haben Alexander Knorr, Alexander und Dorothea Krüger und Sarah Kiesbauer den Stand und das Infomobil organisiert sowie betreut. Sie haben durch ihr Engagement dieses Angebot auf dem Pößnecker Stadtfest überhaupt erst ermöglicht und unsere Jägerschaft vorbildlich vertreten.